Tag Archives: Illustration

Sommerfest und Finissage meiner Ausstellung

15 Jun

Wer es noch nicht geschafft hat und unbedingt noch einmal hin wollte:
Diesen Samstag (17.06.2017) um 19 Uhr findet neben dem Sommerfest in der Hansa48 in Kiel meine Finissage zur Ausstellung „Invertebrata mit Vogelbesuch“ statt!

Es ist also die letzte Möglichkeit meine Ausstellung in Kiel zu sehen. Der Eintritt zum Sommerfest wird zwischen 6 und 8 Euro kosten. Es wird Musik und neben meiner Ausstellung ganz viel Spaß geben 🙂
Ich werde natürlich auch da sein und freue mich über jeden der vorbei kommt!

Und schon ein neues Projekt am Start!

15 Sep

Nächste Woche habe ich meine Master Abschluss-Präsentation und danach bin ich fertig mit meinem Studium und darf mich Master of Arts nennen… Wow, ich kann mir das noch gar nicht recht vorstellen.

Von Pause ist aber keine Spur 😉

Denn das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern: Illustrationen für ein Fantasy Kinderbuch, welches eine Freundin geschrieben hat. Eine super schöne Geschichte, welche von bereits bekannten, aber auch selbst erdachten Fabelwesen und ganz vielen Abenteuern erzählt! Ich freue mich sehr, das alles zeichnen zu dürfen.
Ein paar erste Skizzen sind schon entstanden, die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

tuempelchen_ersteskizze
Dies hier ist ein sogenanntes Tümpelchen, ein kleines Wesen, welches im Wasser lebt.

federriesen_dritte_skizze_kopf
Und dies hier ist ein Federriese, auch ein selbst erdachtes, sehr interessantes Volk.

Es ist fertig!

30 Aug

Juhuu! Meine Thesis ist fertig, morgen gebe ich ab!

Ich bin einerseits erleichtert und andererseits ist es seltsam nach 2 Jahren Arbeit an einem Projekt, es plötzlich fertig zu haben.
Es ist insgesamt mehr geworden als gedacht, 140 Seiten mit Text und Illustrationen, neben der Theoriearbeit, ganz schön viel, haha 😀
Hier sind ein paar Bilder von einem Probeexemplar, welches ich im Copyshop drucken lassen und dann selbst zusammen gebastelt habe.

Vorderseite:
Buch_Bild_01_web
Rückseite:
Buch_Bild_02_web

Buch_Bild_03_web

Merke: Lösungsmittel im Kleber lösen Druckerfarbe an >.<

Ich suche dann, ab sofort, einen Verlag, welcher mein Buch verlegen möchte!
Drückt mir die Daumen 😉

Schon wieder etwas Altes gefunden!

26 Jan

Beim Portfolio zusammen stellen bin ich über einige alte Sachen aus meinen ersten Semestern Studium gestoßen, die ich hier noch überhaupt nicht gezeigt hatte, meine ich zumindest. Ich habe mich damals recht intensiv mit dem Thema Tiefdruck auseinander gesetzt. Besonderes hatten es mir die Kaltnadel-Radierungen angetan. Ätzradierungen habe ich auch ein paar gemacht, allerdings war mir der Vorgang bis man dann endlich drucken konnte zu langwierig, also, ich war einfach zu ungeduldig! 🙂
Wem das jetzt alles überhaupt nichts sagt:
„Das Tiefdruckverfahren ist eine Drucktechnik, bei der die abzubildenden Elemente als Vertiefungen in der Druckform vorliegen. Die gesamte Druckform wird vor dem Druck eingefärbt und die überschüssige Farbe danach mit einer Rakel oder einem Wischer entfernt, so dass sich die Druckfarbe nur noch in den Vertiefungen befindet. Ein hoher Anpressdruck und die Adhäsions­kräfte zwischen Papier und Farbe bewirken die Farbübertragung. Das Verfahren wird sowohl im gewerblichen Tiefdruck als auch im künstlerischen Bereich eingesetzt.“
Das sagt zumindest Wikipedia darüber.
(Hier der Link, wenn jemand es ganz genau wissen möchte
https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefdruckverfahren#K.C3.BCnstlerischer_Tiefdruck )

Den sogenannten Künstlerischen Tiefdruck kann man durch mehrere Varianten erreichen; die erste von mir beschriebene war die Kaltnadel-Radierung. Hierbei wird in eine Druckplatte, welche meistens aus Metall besteht, mit einer Nadel oder eben einem spitzen Gegenstand die Zeichnung in die Platte geritzt. Danach kann man direkt die Platte einfärben und drucken, führt also recht schnell zu einem Ergebnis.

Bei der Ätzradierung ist es etwas komplizierter. Hierbei hat man als Grundlage auch eine Metallplatte, es ist meistens Kupfer oder Zink, welche man zunächst mit säurebeständigem Lack beschichtet (am besten komplett). Das muss dann trocknen, wenn es dann getrocknet ist, kann man anfangen den Lack mit einer Nadel oder etwas anderem abzukratzen, man zeichnet also mit der Nadel in den Lack. Das ermöglicht einem sehr fein zu arbeiten. Außerdem ist es möglich mit der Aquatinta-Technik zu arbeiten, welche man sehr gut benutzen kann um im Druck gleichmäßige Grauflächen zu erzeugen. Wenn man das also alles gemacht hat, heißt es ab ins Säurebad damit, ja richtig, Säurebad. Denn die Säure greift dann die nicht vom Lack bedeckten Stellen auf eurer Metallplatte an und schafft somit die Vertiefungen, welche ihr im Tiefdruckverfahren braucht um euer Bild drucken zu können. Hierbei muss man ganz genau auf die Zeit achten, und darf auf keinen Fall die Platte im Säurebad vergessen. Wenn man hier bei der Zeit etwas falsch macht ist die ganze Arbeit die man in die in den Lack geritzte Zeichnung gesteckt hat, futsch. Lässt man es zu lange drin, fängt die Säure an sich durch den Lack zu fressen und greift auch die Stellen an welche ihr eigentlich frei haben wolltet. Holt man es jedoch zu früh heraus, hat sich die Säure nicht genug in die Platte gefressen und man kann eure gezeichneten Linien nicht richtig erkennen, also auch alle Arbeit futsch. Dauert alles sehr, sehr lange plus man hat am Ende, wenn man Pech hat, eine große Enttäuschung! Also für mich lieber die Kaltnadel-Technik 🙂

Nun denn, ich habe bei meiner Auseinandersetzung mit dieser Technik bemerkt, dass man Kaltnadel-Radierungen auch sehr gut auf Acrylglas-Platten machen kann. Es braucht weniger Kraft um die Zeichnung rein zu ritzen, als bei einer Metallplatte, das heißt, weniger Belastung für die Sehnen (das ist guuuut!) und noch schnelleres Ergebnis! Haha, ihr merkt ich bin manchmal etwas ungeduldig!
So das war jetzt wesentlich mehr Text als ihr von mir gewohnt seid, dafür gibt’s jetzt aber auch ein paar Bilder:

Angefangen mit drei Bildern aus meiner „Red Dot“ Serie
sonneundmond_web
Ätzradierung auf Zinkplatte
schuheweiss_weiss
Kaltnadelradierung auf Acrylglasplatte
jugendstilkleid_web
Kaltnadelradierung auf Acrylglasplatte

Und weiter geht’s mit zwei Bildern aus meiner „Different Types Of Female Super Heros“ Serie
futuregirl_deviart
weapongirl_deviart
Beides Kaltnadelradierung auf Acrylglasplatten

Die Formate waren immer ungefähr DinA5.

Demnächst werde ich auch mal wieder ein paar neuere Sachen zum Kinderbuchthema einscannen und hochladen, versprochen 😉

Semesterferien…

14 Aug

Nach ein paar Wochen ohne Internet, bin ich jetzt wieder online! 🙂 Für euch gibt’s deswegen als Entschuldigung das komplette erste Kapitel meines Kinderbuchs zu lesen! Wenn alles klappt, wird es nächsten Sommer als meine Master Thesis fertig sein und ich werde dann nach Verlagen suchen um es publizieren zu können.

Kapitel01_small

skizze12web

Viel Freude beim Lesen!

Uuund noch ein Workshop!

8 Jun

Tatsächlich hatten wir letzte Woche einen spontanen eintägigen Workshop, in dem wir eine besondere Technik, mit welcher man sehr schnell abstrakte Illustrationen erstellen kann, ausprobiert haben.
Benutzt haben wir Acrylfarbe, welche wir auf sehr glatte Klarsichtfolien aufgetragen haben, um sie danach auf normales oder farbiges Papier umzudrucken. Hierbei muss man sehr schnell arbeiten sonst trocknet alles bevor man umdrucken kann. Dann kann man mit den Umdrucken experimentieren, zum Beispiel Flächen ausschneiden und farbiges Papier dahinter kleben.
Hier sind meine schönsten Ergebnisse:

Personen_o_ae

Portrait

Wald01

Wald02

Kirschbäume

Kirschbäume02

Die Hexe und ein wenig Text

22 Mai

Endlich gibt es wieder etwas vom Kinderbuch zu berichten! Es wird auf jeden Fall in einem Kapitel eine Hexe auftauchen, eventuell sogar ein zweites Mal, und so soll sie dann aussehen:

hexe Technik: Aquarell und Farbstift

Auch zur Buch eröffnenden Episode gibt es jetzt schon einen Text, hier ein kleiner Ausschnitt wie der Anfang des Buches aussehen könnte:

Es ist ein sonniger Frühlingstag. Fenja schaut aus dem Fenster, im Hof springen ein paar kleine Vögel in den Blumenbeeten herum. Die Schwestern fragen Fenjas Bettnachbarin, ein junges Mädchen mit gebrochenem Bein, was sie gerne zum Mittagessen haben würde. Aber Fenja hört nicht zu, denn heute bekommt sie kein Mittagessen hier im Krankenhaus. Es ist ein guter Tag, heute darf Fenja nach Hause. Ihre Eltern müssen nur noch etwas mit den Ärzten besprechen. Das dauert immer so ewig lange, denkt sich Fenja. Sie schaut weiter den Vögeln zu. Eine ganze Weile später sind Fenjas Eltern noch immer nicht da und Fenja wird langsam müde. Sie schließt ihre Augen. Einen kurzen Moment später hört sie Vögel sehr nah bei sich zwitschern und viele Stimmen die aufgeregt um sie herum allesamt durcheinander reden. Sie öffnet ihre Augen. Ganz zu ihrem Erstaunen befindet sie sich nicht im Bett ihres Krankenzimmers, sondern auf einer Lichtung in einem Wald. Sie ist umringt von violetten Blumen, Vögeln und Eichhörnchen und – was ist das? Ein Frosch in einem Anzug? Dann sind da noch seltsame winzige Gestalten mit kleinen Flügeln, die zum Teil aufgeregt auf und ab fliegen. Eine der kleinen Gestalten spricht sie an:
‚Endlich seid Ihr da! Wir haben auf Euch gewartet!‘ (…)

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