Archiv | Mai, 2015

Die Hexe und ein wenig Text

22 Mai

Endlich gibt es wieder etwas vom Kinderbuch zu berichten! Es wird auf jeden Fall in einem Kapitel eine Hexe auftauchen, eventuell sogar ein zweites Mal, und so soll sie dann aussehen:

hexe Technik: Aquarell und Farbstift

Auch zur Buch eröffnenden Episode gibt es jetzt schon einen Text, hier ein kleiner Ausschnitt wie der Anfang des Buches aussehen könnte:

Es ist ein sonniger Frühlingstag. Fenja schaut aus dem Fenster, im Hof springen ein paar kleine Vögel in den Blumenbeeten herum. Die Schwestern fragen Fenjas Bettnachbarin, ein junges Mädchen mit gebrochenem Bein, was sie gerne zum Mittagessen haben würde. Aber Fenja hört nicht zu, denn heute bekommt sie kein Mittagessen hier im Krankenhaus. Es ist ein guter Tag, heute darf Fenja nach Hause. Ihre Eltern müssen nur noch etwas mit den Ärzten besprechen. Das dauert immer so ewig lange, denkt sich Fenja. Sie schaut weiter den Vögeln zu. Eine ganze Weile später sind Fenjas Eltern noch immer nicht da und Fenja wird langsam müde. Sie schließt ihre Augen. Einen kurzen Moment später hört sie Vögel sehr nah bei sich zwitschern und viele Stimmen die aufgeregt um sie herum allesamt durcheinander reden. Sie öffnet ihre Augen. Ganz zu ihrem Erstaunen befindet sie sich nicht im Bett ihres Krankenzimmers, sondern auf einer Lichtung in einem Wald. Sie ist umringt von violetten Blumen, Vögeln und Eichhörnchen und – was ist das? Ein Frosch in einem Anzug? Dann sind da noch seltsame winzige Gestalten mit kleinen Flügeln, die zum Teil aufgeregt auf und ab fliegen. Eine der kleinen Gestalten spricht sie an:
‚Endlich seid Ihr da! Wir haben auf Euch gewartet!‘ (…)

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Ergebnisse vom Workshop

8 Mai

Ich hatte ja schon im letzten Beitrag geschrieben, dass ich an einem Acryl Workshop teilgenommen habe. Jetzt zeige ich meine Ergebnisse der Übungen, die wir dort gemacht haben. Die größte Herausforderung war für mich wohl komplett planlos ohne Vorzeichnung zu arbeiten und in den ersten Schritten erst einmal an nichts Konkretes zu denken, also einfach Farbe aufs Papier bringen.

Die Vorgehensweise war bei jedem Bild die gleiche:

Zuerst nimmt man sich ein paar wenige Farben und bringt möglichst ungegenständlich diese Farben aufs Papier, in unserem Fall war das braunes Zeichenpapier.

Dann bekommt man das Thema genannt zu dem es dann einfach drauflos zu malen galt – ganz ohne Vorzeichnung. „Ganz einfach“ war das für mich leider nicht, da es meiner sonstigen Arbeitsweise komplett widerspricht: Planen, vorzeichnen und erst wenn das alles stimmt, anfangen zu malen.

workshopbild01
Das erste Thema war „wildes Tier“ – alle um mich herum malten gefährliche Tiere, nur ich hatte einfach diese doof guckende Kragenechse im Kopf x)

 

workshopbild02
Das zweite Thema war „seltsame Orte“ – ich bin mir nicht ganz sicher was genau an meinem Ort seltsam ist, aber ich bin schon froh ohne Vorzeichnung überhaupt einen einigermaßen glaubhaften Ort geschaffen zu haben 😀

workshopbild03
Das dritte Thema war „ein ungleiches Paar“ – psssst! Für die Konturen habe ich Farbstifte benutzt, aber das bleibt ja unter uns 😉

Alles in Allem war der Workshop eine gute Erfahrung, hat mir aber dennoch gezeigt, dass die Arbeitsweise mit Planen und Vorzeichnen für mich die bessere ist.

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